Christian Linkenheld
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CCIS®-Optik der Mikroskope BA210/BA310/BA410/AE2000 von Motic
- Eine überzeugende Konzeption für die digitale Dokumentation -

 

Die digitale Dokumentation des mikroskopischen Bildes ist inzwischen ein fester Bestandteil der meisten mikroskopischen Aufgabenstellungen. Um hierbei jedoch überzeugende Resultate zu erhalten müssen die einzelnen Abbildungsstufen des Mikroskops perfekt in einander greifen. Nur so gelangt auch ein einwandfreies Bild auf den Sensor der Kamera. Warum gerade auch hier die Motic Modelle BA210/BA310/BA410/AE2000 punkten können soll nachfolgend verdeutlicht werden.

 

Leider nicht perfekt: Das mikroskopische „Zwischenbild"

Das wichtigste optische Element eines Mikroskops ist das Objektiv. Dieses erzeugt das „Zwischenbild", welches vom nächsten Abbildungsschritt aufgenommen wird. In der visuellen Mikroskopie handelt es sich bei diesem zweiten Abbildungsschritt um die Betrachtung des Zwischenbildes durch das Okular. Ein Okular übernimmt aber nicht nur die Funktion der Nachvergrößerung. Vielmehr kompensiert es auch noch im Zwischenbild enthaltene Farbfehler („Kompensationsokular").
Eine andere Möglichkeit der „Weiterverarbeitung" des Zwischenbildes ist die Adaption einer Einrichtung zur digitalen Dokumentation. Auch hier müssen wiederum die im Zwischenbild enthaltenen Abbildungsfehler berücksichtigt und ausgeglichen werden. Leider gestaltet sich diese Kompensation ziemlich aufwändig und gelingt längst nicht immer zufriedenstellend. Entscheidend besser wäre es, wenn das Zwischenbild bezüglich der erwähnten Abbildungsfehler schon auskorrigiert wäre...

 

So geht es: Ein auskorrigiertes Zwischenbild Dank der CCIS®-Optik von Motic

Mit der CCIS®-Optik ist es Motic gelungen bei den Modellen BA210/BA310/BA410/AE2000 ein chromatisch auskorrigiertes Zwischenbild speziell auch für die Bedürfnisse der digitalen Dokumentation zu erzeugen. Hierfür wurde die Systemarchitektur dahingehend modifiziert, dass ein zusätzliches optisches Element - die „Tubuslinse“ - in den Strahlengang integriert wurde. Dieses Tubuslinsensystem befindet sich, wie der Name bereits vermuten lässt, im Tubus des Mikroskops. Das Objektiv alleine erzeugt zunächst einmal kein Bild des untersuchten Präparates. Da sich die Objektebene nämlich in der vorderen Brennebene befindet verlaufen nach dem Objektiv von einem Objektpunkt ausgehende Strahlen untereinader parallel und würden sich nie in einem Bildpunkt schneiden. Man kann es auch so sehen: Das Bild entsteht in einer unendlich großen Entfernung vom Objektiv. Deshalb wird diese Art der Mikroskoparchitektur auch als „Unendlich-Optik“ bezeichnet. Dagegen erzeugen Mikroskope ohne Tubuslinse ein Bild des Präparates in einer definierten Distanz vom Objektiv. Man spricht bei dieser herkömmlichen Bauweise deshalb auch von Mikroskopen mit „Endlich-Optik“.
Die Tubuslinse der CCIS®-Optik nimmt die vom Objektiv kommenden Lichtstrahlen auf und erzeugt dann das Zwischenbild. Entscheidend für die Bedürfnisse der digitalen Dokumentation ist nun, dass die Tubuslinse nicht nur das Zwischenbild erzeugt, sondern gleichzeitig auch die erwähnten Farbfehler kompensiert. Das Zwischenbild ist somit chromatisch auskorrigiert.

 

 

Durch den großen Vorteil eines auskorrigierten Zwischenbildes der CCIS®-Optik bieten die Modelle BA210/BA310/BA410 ideale Voraussetzungen für die Adaption digitaler Kameras z.B per C-Mount.

 

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