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Die nachfolgenden Hinweise beziehen sich sowohl auf Trocken-
als auch auf Immersionskondensoren für die Dunkelfeldmikroskopie.
Einzelschritte, die mit
>> << markiert sind,
gelten nur für die Verwendung von Immersionskondensoren.
- Die Leuchtfeldblende im Mikroskopfuß - falls vorhanden - öffnen.
Die Leuchtfeldblende hat im Dunkelfeld keine Funktion und sollte
deshalb ganz geöffnet
werden.
Den Kreuztisch durch Betätigen des Grobtriebes absenken.
Den Kondensor bis an den oberen Anschlag anheben.
Einen Tropfen Immersionsöl auf die Glasfläche des Kondensors
auftragen (möglichst ohne die Bildung von Luftblasen).
Den Kondensor etwas absenken.
- Den Objektträger mit dem Präparat auflegen.
Den Kondensor nach oben bewegen, bis ein Kontakt zwischen
Immersionsöl und Objektträger hergestellt ist.
Einen Tropfen Immersionsöl auf das Deckglas geben
(möglichst ohne die Bildung von Luftblasen). Dieser Schritt
entfällt, wenn der Immersionskondensor nicht mit einem
Immerionsobjektiv, sondern mit einem Trockenobjektiv verwendet wird!
- Schwaches Objektiv (z.B. 10:1) in den Strahlengang einschwenken.
- Die Beleuchtung einschalten.
-
Das Präparat ohne Rücksicht auf die Qualität der Beleuchtung
durch den Grobtrieb scharf einstellen.
-
Den Kondensor in der Höhe verstellen bis ein kleiner, heller
Fleck im ansonsten dunklen Bild erkennbar wird.
-
Den Lichtfleck durch Betätigen der Zentrierschrauben des
Kondensors in die Mitte des Gesichtsfeldes bringen. Wenn der Träger,
in dem der Kondensor befestigt ist, über eigene Zentrierschrauben
verfügt, so kann die Zentrierung durch dessen Schrauben erfolgen.
Wie die Zentrierung genau erfolgt ist herstellerabhängig. Wesentlich
ist, dass eine der beiden Komponenten (Träger oder Kondensor) über
eine Zentriervorrichtung verfügen muss.
-
Nach der Zentrierung des Lichtflecks eventuell den
Kondensor nochmals in der Höhe leicht nachkorrigieren - der Kondensor hat
dann die richtige Höhe, wenn der Lichtfleck den kleinstmöglichen
Durchmesser angenommen hat.
-
Stärkeres Objektiv für die Detailuntersuchung vorsichtig in den Strahlengang einschwenken.
-
Durch Betätigen des Feintriebs das Präparat scharf einstellen.
Hinweis: man merkt sich, ob man nach Objektivwechsel den Objekttisch
leicht absenken oder anheben muss. Dadurch weiß man in Zukunft, in welche
Richtung man mit dem Feintrieb nachregulieren muss und erspart sich somit
längeres Suchen. Hierdurch wird zudem eine direkte Kollision
zwischen Objektivlinse und Präparat vermieden. Derartige Kollisionen
schaden dem Präparat (Druck!) und in extremen Fällen kann sogar das
Deckglas splittern, wodurch in unglücklichen Fällen sogar die Frontlinse
des Objektivs Schaden nehmen kann.
-
Die Irisblende soweit schließen, bis der Bilduntergrund gerade dunkel
erscheint. Dieser Schritt entfällt, wenn der Immersionskondensor nicht
mit einem Immersionsobjektiv, sondern mit einem Trockenobjektiv verwendet
wird!
-
Möglicherweise muss der Kondensor zuletzt noch etwas nachjustiert
werden (Kondensorhöhe & Kondensorzentrierung).
-
Die Regulierung der Helligkeit erfolgt entweder durch den
Helligkeitsregler am Netzgerät, oder durch Verstellen des
Graukeil-Filters. Der Graukeilfilter ermöglicht hierbei eine Regulierung
der Helligkeit ohne Veränderung der Farbtemperatur.
Sollte nach diesen Schritten noch kein zufriedenstellendes Bild zu sehen
sein, so empfiehlt sich die systematische Suche nach der Fehlerquelle.
[ Fehlersuche
]
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