Christian Linkenheld
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Vorführraum

 

Das Objektiv einer digitalen Kompaktkamera läßt sich nicht entfernen. Im Gegensatz zu allen anderen hier beschriebenen Adaptionen verbleibt es folglich im Strahlengang. Aus optischer Sicht entspricht dies dem Zusammenspiel aus Mikroskop und Auge bei der rein visuellen Mikroskopie. Das Zwischenbild wird durch ein ggf. spezielles Okular aufgenommen und nach ∞ ("Unendlich") projiziert. Die Kamera ist ihrerseits auf die Objektweite ∞ fokussiert.

 

Das Prinzip der Adaption einer digitalen Kompaktkamera ans Mikroskop
   

 

In Abhängigkeit der optischen Charakteristiken von Kamera und Okular kann man für die Adaption einer Kompaktkamera mitunter direkt ein für die visuelle Mikroskopie konzipiertes Okular verwenden. Sehr häufig führt eine derartige Kombination jedoch zu unbrauchbaren Resultaten, da die Strahlengänge von Mikroskop und Kamera nicht zur Deckung gebracht werden können. Typischerweise stört dann die Kamerablende durch eine teilweise erhebliche Vignettierung. Deshalb haben verschiedene Mikroskophersteller spezielle Okulare mit besonders hoch liegender Austrittspupille zur Adaption digitaler Kompaktkameras im Angebot. Diese speziellen Adapter für Digitalkameras sind deutlich teuerer als "normale" Okulare und nur für den Zweck der Kameraadaption geeignet.

Nicht wenige Kompaktkameras lassen sich jedoch überhaupt nicht brauchbar an ein Mikroskop adaptieren. Man sollte vor der Anschaffung einer derartigen Kamera sorgfältig deren Brauchbarkeit hinterfragen. Eine Möglichkeit hierzu findet sich im Mikroskopie-Forum.

Eine ausfürliche Beschreibung der Adaption digitaler Kompaktkameras mit den damit verbundenen Problemen findet sich hier.

 

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06/03/2016